Informationen über das Befestigen von Sockelleisten aus Aluminium oder Edelstahl

Informationen zum Befestigen von Aluminium und Edelstahlleisten

 

1. Für Klebebänder: Der Untergrund muss fest, trocken, staub- und fettfrei sein!
Spezialverlegeband: als Untergrund eignen sich alle Flächen mit glatten, festen Oberflächen wie Gips, Keramik, Metall, Holz sowie festhaftende Tapete oder Farbanstrich
Verlegeband Super: speziell für rauhe, poröse Oberflächen wie Mauerwerk, Beton oder Putz (sofern nicht absandend); Alle Klebebänder sind besonders umweltfreundlich, da lösungsmittelfrei!

2. Für selbstklebende Produkte
: Der Untergrund muss trocken, staub- und fettfrei, sowie gerade und tragfähig sein, um einen Klebekontakt von 100% zu erreichen. Ungeübte sollten vorab das Profil mit Trägerpapier mehrfach trocken auflegen. Notfalls Richtmarkierungen oder Anschläge verwenden. Profile können in der Regel nur 1 mal verklebt werden. Bei Temperaturen über 80°C wird der Kleber stark elastisch bis flüssig. Entfernung v. Resten mit Nitroverdünnung. Trägerpapier nun abziehen und Aufkleben, dabei Klebebahn nicht mit Fingern berühren. Verschiedene Faktoren können abstoßend wirken z.B. Zementschleier, Teppichimprägnierung Bodenbelagspflege, ausdünstende Beschichtungen, Restfeuchte. Bitte Informationen beim jeweiligen Materiallieferanten einholen. Bei Einsatz von Wölbprofilen im Fussboden + Objektbelastung kann es zum sogen. "Walkeffekt" kommen. Gibt das Profil beim Betreten in der Mitte nach unten nach (Kleber wird gewalkt), wird durch die Wölbung bedingte Steifheit des Profils eine Hebelwirkung an den äusseren Enden nach oben erzeugt. Staub unterwandert den Kleber. Die Profile werden hier bauseits zusätzlich seitlich fixiert mit "Fix All". Der "Walkeffekt" betrifft auch Treppenkanten. Der Einsatz wird hier nicht empfohlen. Der Kleber bleibt dauerelastisch (Dehnungfugen), aber nicht geeignet für Verklebung unter Decken. Senkrechte Wandverklebungen sowie Sockelleisten müssen mit "Fix All"gesichert werden. Achtung viele Wandoberflächen sind abweisend. Bitte Informationen beim jeweiligen Materiallieferanten einholen. Einsatz bei Brandschutztüren nur nach Genehmigung durch Türenhersteller (Gewährleistungsfrage). Die Klebkraft kann beträchtlich erhöht werden, wenn Profil und Untergrund mit Heißluft erwärmt werden.

3. Gleitschutzeinlagen
Einlage 12/23mm breit, selbstklebend
Klebenut der Tk-Profile trocken, staub- und fettfrei machen (Richtlinien f. Selbstklebeprodukte) Die Einlagen entsprechend der Profillänge ausrollen und vorschneiden. Schutzfolie nach und nach abziehen, und PVC-Einlage mit Andrückrolle fest anpressen. Kleber der PVC- Gleitschutzeinlage hat nach 24 Stunden seine volle Klebkraft erreicht. Die PVC-Gleitschutzeinlage beim Verlegen nicht dehnen. Überstand nicht abschneiden, da sich das Band auf die vorgeschnittene Länge zusammenzieht. Reinigungsmittel, die dem PVC Weichmacher entziehen bzw. den Kleber auflösen, sind nicht zu verwenden. Klebeprobleme können mit Heißluft gelöst werden. Die Einlage 23x1,5 mm muss nach dem Abrollen angewärmt werden. Damit werden die inneren Spannungen beseitigt.
Einlage 25mm breit, glatt oder gerippt f. Kombi-Winkel
Die Einlagen entsprechend der Profillänge ausrollen und vorschneiden. Nun an das Profil anlegen und zentimeterweise eindrücken. Dabei nicht dehnen. Es ist mit einer Einlagenstreckung zu rechnen. Die Einlage schrumpft nach einer gewissen Zeit in die vorgeschnittene Länge zurück. Bei sofortiger maßlicher Fertigstellung besonders bei Gehrungsschnitten, ca. 50 mm der beiden Enden (rechts und links) mit Sekunden- oder Kontaktkleber (PVC-P/ Metall) fixieren. Gelegentliches Wechseln der Einlagen, je nach Verschleißgrad, sollte vorgesehen werden.